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6 Tipps um dein Haus rechtzeitig winterfest zu machen.

Das Haus winterfest machen - 6 Praxistipps

Der Herbst kommt schneller als man denkt und mit ihm sinken auch schon die Temperaturen. Spätestens jetzt sollte damit begonnen werden, das Haus winterfest zu machen. Denn wenn die ersten Flocken fallen oder der Frost an den Fenstern Blumen zeichnet, ist es zu oft spät.

Winterliche Temperaturen können dem Haus schaden, zum Beispiel durch geplatzte Außen-Wasserleitungen. Kalte Zugluft, die durch Türritzen eindringt, kann es ungemütlich machen. Und eine Menge Energie wird verschwendet, wenn die warme Luft leicht nach draußen dringen kann.

 

Energie und Geld sparen durch Winter-Check

Ein ausführlicher Winter-Check für das Haus kann also Geld und Energie sparen, verhindert aber auch teure Bauschäden. Durch die fast durchweg feuchte Luft und die Temperaturunterschiede zwischen Innen und Außen kann sich mehr Feuchtigkeit im Haus sammeln. Setzt sich diese fest, kann es zu Schimmel kommen. Gutes Lüften kann nur begrenzt Abhilfe schaffen.

Spätestens Anfang November sollten Hausbesitzer sich eine Checkliste erstellen (oder die vom Vorjahr herausholen) und die wichtigsten Punkte abarbeiten. Das muss nicht an einem Tag erledigt werden, aber ab Mitte November kann es bereits empfindlich kalt werden. Bis dahin sollte man fertig sein.

 

Was gehört zu einem Check, ob das Haus winterfest ist?

Für ein Einfamilien- oder Reihenhaus sowie Doppelhaushälften sollte zunächst das Haus einmal genau von außen angeschaut werden. So können größere Schäden festgestellt werden, wie defekte Regenrinnen, Schäden auf dem Dach oder Risse, die von Fachleuten repariert werden müssen.

Heimwerker können sich um viele Dinge selbst kümmern. Zu diesen gehören:

  • Dichtungen
  • Schlösser
  • Fenster und Türen
  • Außenbeleuchtung
  • Gartengeräte
  • Außen-Wasseranschlüsse
  • Dach und Regenrinnen

 

Moderne Häuser sind heute schon aus Energiespargründen sehr dicht und es kann kaum Wärme entweichen. Das setzt aber voraus, dass diese Dichtungen auch noch in Ordnung sind. Selbst an Dichtungen aus bester Qualität nagt der Zahn der Zeit, gerade wenn sie der Witterung ausgesetzt sind. In unserem nächsten Blog-Artikel werden wir noch speziell auf das Thema Dichtungen eingehen.

 

Hier die Checkliste und die wichtigsten Tipps, um ein Haus winterfest zu machen:

 

Dichtungen überprüfen

Die Dichtungen anfassen, ob sie hart geworden sind und nachsehen, ob sie porös sind. Bei Türen mit Absenkdichtungen prüfen, ob diese noch am Boden abschließen. Mit einem Pflegemittel wie man es vom Auto kennt, können auch im Haus Dichtungen geschmeidig gehalten werden. Stellen Sie Risse fest, sollte die Dichtung ausgetauscht werden. Oft muss nur ein neuer Gummi eingezogen werden. Vergessen werden gerne die Dichtungen an der Türzarge: Gerade hier kann Zugluft einströmen. Ein kleiner Test, ob Dichtungen noch in Ordnung sind, ist, mit einer kleinen Flamme oder einer weichen Tierfeder zu schauen, ob einströmende Luft sie bewegt.

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Schlösser-Check

Nichts ist ärgerlicher als an einem verregneten und kalten Winterabend vor der Tür zu stehen und das Schloss ist eingefroren. Die kalte Luft vermindert die Schmierfähigkeit im Mechanismus und kann im schlimmsten Fall das Schloss verharzen. Wie beim Auto sollten auch Tür- und andere Schlösser mit Pflegemitteln behandelt und winterfest gemacht werden. Nach wie vor eignet sich hier Graphitpulver.

Am besten jedes Schloss, das einen Kontakt mit der Außenwelt hat, einmal mit dem Pulver einsprühen. Von Maschinen- und Haushaltsölen ist bei Schlössern abzuraten – sie können das vorhandene Schmiermittel lösen und verbleiben ohnehin nicht lange im Schloss. Auch im Winter ist es sinnvoll, einmal die Woche die wichtigsten Schlösser zu überprüfen.

Eingeschlossen sind darin auch solche, die weniger genutzt werden: In der Gartenhütte, an der Garage oder an der Hintertüre. Selbst Fensterschlösser brauchen übrigens ab und an etwas Graphit.

 

Fenster und Türen unter die Lupe nehmen

Auch wenn die Dichtungen geprüft und bei Bedarf ausgewechselt werden, können Fenster und Türen noch einen großen Beitrag zum Wärmeverlust leisten. Holztüren haben die unangenehme Eigenschaft, sich zu verziehen. Dadurch kann der Türspalt größer werden und die Dichtung nicht mehr ordentlich abschließen.

Auch Fenster und Fensterrahmen können sich verziehen oder gar porös werden. Hier müssen nicht nur die Dichtungen überprüft werden. Zum Check gehört auch nachzusehen, ob Türen und Fenster ordentlich schließen. Sie können nur dann eine erfolgreiche Wärmedämmung sein, wenn der Schließmechanismus auch funktioniert.

Wer im Sommer seine Fenster und Türen oft geöffnet hat, sollte im Herbst eine Grundreinigung vornehmen. Denn in den Fensterschienen kann sich schnell Dreck ansammeln, der dann im Winter zu Lücken in der Wärmedämmung führt. Am besten die Fenster und Fensterrahmen an allen Seiten einmal mit Wasser und einer milden Seife reinigen. Scharfe Reinigungsmittel können die Dichtungen angreifen und aus diesem Grund sollte auch mit Bürsten eher vorsichtig gearbeitet werden.

Scharniere sind der Dreh -und Angelpunkt bei einer guten Tür. Damit sie winterfest sind, müssen sie gut geschmiert sein und dürfen nicht zu fest oder zu locker sitzen. Qualitäts-Scharniere haben kleinen Stellschrauben, um sie genau einzustellen. Ist ein Scharnier ausgeleiert, sollte es auf jeden Fall ersetzt werden. Manche Scharniere können nachgeschmiert werden, dafür sollte ein gutes Schmiermittel verwendet werden. Schmierfett eignet sich gut, weil es am Metall haftet und es damit auch vor Feuchtigkeitseinflüssen und Staub schützt.

Mit einer Bürstendichtung kann man eine Haustür noch zusätzlich abdichten – viele lassen sich mit einer Klebefolie sehr einfach befestigen.

Außenbeleuchtung testen

Da die Tage im Winter kürzer sind, wird die Beleuchtung öfter benutzt. Sie kann im Sommer durchaus gelitten haben. Bei großer Hitze werden Kabel schneller brüchig. Dadurch kann Wasser eindringen, was beim Gefrieren das Kabel weiter dehnt und beschädigen kann. Auch bei Lampen gibt es Dichtungen, die Hausbesitzer überprüfen sollten. Selbst ein klein wenig Wasser kann zu einem Kurzschluss und im schlimmsten Fall zu einem Brand führen.

Wer die Zeit hat, fährt gut damit, Außenlampen abzumontieren und gründlich zu reinigen.  In den Sommermonaten kommen viele Insekten zu den Lichtern, die dann daran festkleben oder sie verschmutzen. Die Reinigung ist auch eine gute Gelegenheit, die Leuchtmittel zu testen und eventuell zu ersetzen. Alle Lampen und Bewegungsmelder sowie Klingeln einmal in der Dunkelheit durchtesten. Sie müssen alle Wege und Bereiche, die erhellt werden wollen, auch wirklich ausleuchten. Eventuell muss ein Bewegungsmelder nachgestellt oder ein Lichtkegel verändern werden.

 

Gartenhaus auf Vordermann bringen

Die Gartenarbeit hält sich im Winter in Grenzen, und deshalb sollte die Geräte gut eingemottet werden. Wer ein kleines Gartenhaus hat, sollte für den Winter Ordnung schaffen. Korrosionsbeständige Wandhaken helfen, die Geräte ordentlich und getrennt voneinander aufzubewahren und nicht aufeinander liegen zu haben. Luftfeuchtigkeit, die sich an den Geräten sammelt, kann so nach unten abfließen. Geräte die Metall enthalten, wie Schaufeln, Heckenscheren und Harken, können mit Öl eingesprüht werden, um erst gar kein Wasser an das Metall kommen zu lassen. Auch wenn Wärmedämmung bei einer Gartenhütte keine Rolle spielt, lohnt sich eine Überprüfung des Daches, der Türen, Scharniere und Fenster.

Wird die Gartenhütte auch im Sommer als Platz zum Grillen und Zusammensitzen genutzt, sollte sie auf jeden Fall regendicht sein. Alle Fenster und Türen müssen gut und dicht schließen, eventuell können einfache Abschlussdichtungen angebracht werden. Diese verhindern auch, dass sich Insekten über den Winter eine neue Bleibe suchen.

Selbst wenn Sie Ihre Gartengeräte in der Garage oder im Keller unterbringen, können Sie Gerätehalter, Wandhaken oder Hakenleisten verwenden, um sie zu ordnen. Das macht auch die Reinigung einfacher.

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Dach und Regenrinnen prüfen und reinigen

Das Dach ist oft das Stiefkind des Hausbesitzers. Es braucht etwas Aufwand, um es zu inspizieren. Während man für eine Kontrolle von außen einen Dachdecker holen sollte, kann ein Check von innen selbst gemacht werden. Hierzu am besten an einem Regentag ins Dachgeschoss gehen und nach nassen Stellen suchen. Manchmal hilft schon eine gute Nase, um eventuellen Schimmelgeruch zu bemerken. Ist das der Fall, muss die entsprechende Stelle gefunden werden. Bei einem offenen Dachstuhl ist das noch recht einfach. Bei einem ausgebauten Dachgeschoss wird fachliche Hilfe notwendig sein.

Der Herbst bringt eine Menge Laub mit sich, dass sich nur allzu gerne in den Regenrinnen festsetzt. Wenn die meisten Blätter gefallen sind, sollten deshalb die Rinnen gründlich gereinigt werden. Wer nicht selbst auf die Leiter möchte oder eine Hebebühne hat, sollte lieber einen Fachbetrieb anrufen. Dieser prüft meistens zusätzlich, ob die Rinnen selbst dicht sind und der Abfluss funktioniert. Zum Dachcheck gehört natürlich auch der Carport oder eine überdachte Terrasse. Hier sammelt sich besonders viel nasses Laub, dass dann mit einer Schneeschicht schnell die Belastungsgrenze der Abdeckung überschreiten kann.

 

Wasseranschlüsse abdrehen und entleeren

Im Winter hat ein Schlauch nichts im Garten verloren. Er sollte geleert und dann gut im Inneren des Hauses oder in einer Gerätehütte verstaut werden. Die Wasseranschlüsse müssen gut abgedreht und wenn möglich mit einem Stopfen versehen werden. Alle Leitungen, die im Freien sind, dürfen im Winter kein Wasser führen. Bewässerungsanlagen müssen ebenfalls entleert und gegebenenfalls abmontiert werden. Wenn dann eine Leitung dennoch einfriert, am besten den Auslass öffnen und abtauen lassen. Auf keinen Fall Wasser in die Leitung geben. Im Zweifel immer einen Fachbetrieb rufen.

 

Auf einen Blick: Das Haus winterfest machen


Um Geld zu sparen und es im Winter gemütlich zu haben, sollte man früh anfangen und die Checkliste Mitte oder Ende November in Angriff nehmen.

Die Überprüfung von Dichtungen, Türen und Fenstern sowie des Daches ist besonders wichtig. Hier kann es zu einem erheblichen Wärmeverlust oder zu Feuchtigkeitsschäden kommen.   Fehlerhafte oder poröse Dichtungen können einfach online bestellt und ausgetauscht werden.  Lampen sind gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig und sollten einmal komplett durchgetestet werden. Und Gartengeräte lassen sich bestens mit Wandhaken ordentlich verstauen.

 Wer sein Haus winterfest macht und diese Ratschläge befolgt, wird im Frühjahr kein böses Erwachen haben.


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  • gut Zusammengefasst!

    Ich als sehr interessierter Heimwerker, habe mich in diesem Blog gut zurecht gefunden.
    Ebenfalls, konnte ich durch den Blog einfacher und schneller zu den passenden Artikeln kommen - genial!

    Fazit: richtig gut gelungen

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