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DIY Hochbeet selber bauen – Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten

Du träumst schon lange von einem eigenen Hochbeet im Garten? Verständlich, denn ein Hochbeet stellt die perfekte Möglichkeit dar, um Gemüse und Obst deiner Wahl auf kleinem Raum zu kultivieren. Hochbeete haben gegenüber den konventionellen Flachbeeten einige Vorteile.

Sie bieten beispielsweise einen besseren Schutz vor Schädlingen, wie Schnecken und Wühlmäusen, und dienen auch als Energie- und Wärmespeicher. Denn die Temperatur im Hochbeet ist um einige Grade höher, was deinen Pflanzen ein besseres Wachstum ermöglicht.

Zu wissen, woher das Obst und Gemüse auf deinem Teller kommt und unter welchen biologischen Bedingungen das Wachstum erfolgte, ist der wohl größte Ansporn, um zu beginnen, sich selbst zu versorgen. Aber sogar die Umwelt profitiert davon: Denn der oft sehr lange Transportweg unserer Lebensmittel fällt weg, wodurch wiederum weniger CO2 in die Luft gelangt. Weiteres sparst du dir auch einiges an Verpackungen, denn für deine frischen ungespritzten Tomaten aus dem Garten brauchst du keine unnötigen Plastikverpackungen. Vom Garten direkt aufs Teller lautet hier also die Devise!

Wir helfen dir dabei: Mit dieser kostenlosen Bauanleitung kannst du dir ganz einfach deinen Wunsch erfüllen. Ein selbstgebautes Hochbeet bringt einige Vorteile mit sich. Fertig gekaufte Hochbeete besitzen oft einen sehr hohen Preis und werden in den meisten Fällen nicht aus Naturmaterialen, sondern aus synthetischen Stoffen, wie Plastik, produziert. Als sehr nützlich erweist sich auch, dass du die Länge, Breite und Hohe deines Hochbeetes individuell deinen Garten anpassen kannst und dich nicht zwischen wenigen vorgefertigten Maßen entscheiden musst.

Bist du bereit? Dann geht’s gleich los…

1. Einkaufsliste für den Bau deines Beetes

Diese Utensilien benötigst du für den Bau deines Hochbeetes:

1.1 Pfosten

Insgesamt benötigst du sechs Pfosten. Hierbei werden vier für die Ecken verwendet und zwei werden zusätzlich an den langen Seiten befestigt, um dem äußeren Rahmen mehr Stabilität zu gewährleisten. Kanthölzer, beispielsweise mit den Maßen 5x5 cm, sind dafür besonders gut geeignet.

1.2 Holzbretter

Holz ist ein Naturmaterial, das sich besonders harmonisch in deinen Garten einfügt. Die Anzahl der Bretter ist natürlich von deiner gewünschten Größe des Hochbeetes abhängig. Eine empfohlene Größe, vor allem für „Garten-Einsteiger“, ist 2m x 1m x 90 cm. Die Höhe deines Hochbeetes passt du am besten deiner Körpergröße an. Kleiner Tipp: Plane dein Hochbeet lange genug! Es ist von Vorteil, wenn sich darin leere Stellen befinden, bevor du aus Platzgründen zwischen Gemüsesorten entscheiden musst. Achte bei den Brettern darauf, dass du unbehandeltes Holz verwendest, damit keine schädlichen Stoffe in die Wiese und in das Gemüse gelangen können. 

1.3 Schrauben

Die Schrauben benötigst du, um die Pfosten mit den Brettern zu verbinden. Für ein Brett auf der langen Seite benötigst du sechs Schrauben und für ein Brett auf der kurzen Seite reichen vier Schrauben aus. Die Menge der gebrauchten Schrauben ist also von der Brettanzahl deines DIY Hochbeetes abhängig.

1.4 Teich- oder Noppenfolie

Diese wird für die innere Verkleidung deines Hochbeetes benötigt. Die Folie schützt das Holz des selbstgebauten Hochbeetes vor Feuchtigkeit, damit sich dieses über mehrere Jahre in einem guten Zustand befindet. Befestigt wird die Folie entweder mit einem Tacker oder mit Nägeln, die mit einem Hammer einfach durch die Folie in das Holz geschlagen werden. Damit die Nägel nicht unter die Folie rutschen können, verwende Nägel, die einen möglichst großen Kopf haben. Spare auch nicht mit den Nägeln, damit die Folie lange hält und nicht sofort verrutschen kann. Für einen längeren Erhalt deines Hochbeetes empfehlen wir dir Verwendung einer Noppenfolie. Durch die Noppen liegt die Folie nicht direkt an den Brettern an, wodurch Schimmel vermieden und dem Holz eine bessere Atmung ermöglicht wird. Die Folie sollte dem Umfang des Hochbeetes entsprechen. Bei der Verwendung einer Noppenfolie solltest du darauf achten, dass die Noppen zum Holz hin montiert werden.

1.5 Engmaschiges Gitter

Das Gitter wird benötigt, um das Hochbeet von unten vor Nagern zu schützen. Dafür kann auch ein Wühlmausgitter verwendet werden. Die Länge und die Breite sollten an die Größe des zuvor gebauten Holzrahmens angepasst werden. Einfach das Gitter flächendeckend am Boden befestigen und auch gut bei den Eckpfosten montieren. Den Wühlmäusen reicht nämlich schon ein kleines Loch aus, um das Beet vollkommen auf den Kopf zu stellen.

1.6 Werkzeug

Um die Pfosten und Bretter in die gewünschten Maße zu bringen, wird eine Säge benötigt. Zuvor misst du die gewünschte Länge ab und markierst die Stelle. Mit Hilfe eines Winkels kannst du deine Markierung ganz einfach im rechten Winkel auf dein Holz vervielfachen. 

Für den Bau deines DIY Hochbeetes brauchst du noch eine Bohrmaschine mit verschiedenen Aufsätzen. Wähle die Stärke deines Bohrers so, dass dieser etwas kleiner als dein Schrauben ist. Besorge dir auch Schraubzwingen, damit die äußere Holzumrahmung beim Bauen besser zusammenhält.

Auch der Akku-Schrauber darf nicht fehlen! Suche dir den passenden Aufsatz für deine Schrauben und vergiss nicht, den Akku vollständig zu laden...denn wer kennt es nicht, da wird dieser einmal gebraucht und schon nach dem ersten Schrauben gibt der Akku den Geist auf.

 Was auch nicht fehlen darf: Bleistift, Maßband, Schleifpapier, Schreinerwinkel,…

2. Kostenlose Bauanleitung für dein DIY Hochbeet

Nachdem du nun die Utensilien besorgt hast, kann das Zusammenbauen endlich losgehen. Besonders geeignet dafür ist diese Hochbeet Bauanleitung, die einzelnen Schritte präzise und simpel erklärt.

2.1 1. Schritt: Sägen

Säge deine Bretter Stück für Stück auf die gewünschte Länge ab. Auch die Pfosten gehören auf die passende Höhe zurechtgesägt. Es besteht die Möglichkeit, dass das Holz durch das Sägen etwas ausfranst. Um saubere Kanten zu erhalten kann das Ende der Bretter einfach mit Schleifpapier abgeschliffen werden.

Tipp: Für einen besseren Halt kannst du die Pfosten unten etwas länger bemessen, damit du diese etwas in die Erde einschlagen kannst.

2.2 2. Schritt: Bohren

Bohre nun in die Enden aller Holzbretter jeweils zwei Löcher für die Schrauben vor.

2.3 3. Schritt: Längsseiten

Gestartet wird nun mit der ersten Längsseite: Schraube mit dem Akkuschrauber die Bretter und Pfosten mit jeweils zwei Schrauben zusammen. Jedes Brett deines DIY Hochbeetes gehört also zweimal an den drei Stehern fixiert. Montiere die Pfosten so, dass im rechten Winkel noch Platz für die Bretter des Seitenteils ist. Dadurch entsteht eine saubere Außenkante.

Du beginnst bei der oberen Kante der Pfosten und arbeitest dich nach unten weiter. Diesen Vorgang wird für den Zusammenbau der zweiten Längsseite wiederholt. Nach diesem Schritt solltest du zwei fertige Längsseiten haben, die jeweils auf drei Pfosten geschraubt wurden.

2.4 4. Schritt: Seitenteile

Nun werden die zuvor gebauten Längsteile gleich wieder benötigt. Schraube die kürzeren Bretter mit wieder je zwei Schrauben an beiden Enden am Pfosten an. Beginne auch hier wieder von oben und schließe nach unten hin ab. So entsteht die Verbindung zwischen Längs- und Seitenteil. Vergewissere dich, dass wirklich alle Bretter mit den Kanthölzern verbunden sind.

2.5 5. Schritt: Äußere Hülle aus Holz

Nun fehlt nur noch die letzte Breite deines Hochbeetes. Wiederhole hierfür einfach den vierten Schritt. Schon ist die äußere Umrandung aus Holz fertig – du kommst deinem DIY Hochbeet immer näher!

3. Ausrichtung und Befüllung des Hochbeetes

Suche nun einen optimalen Platz im Garten für dein Hochbeet aus. Besonders geeignet sind ebene Flächen und sonnige Plätze, in dessen Nähe sich ein Wasseranschluss, ein Schlauch oder eine Regentonne befindet. Sobald du den passenden Platz gefunden hast befreie den Untergrund deines DIY Hochbeetes von möglich vorhandenen Steinen, Sträuchern und Wurzeln. 

Für die Befüllung deines Hochbeetes benötigst du ausreichend Baum- und Strauchschnitt, Gras- und Rasenschnitt, Laub, Kompost und am besten torffreie Pflanzenerde. All jene Materialien sollten unbehandelt und ungespritzt sein, ansonsten gelangt das Gift direkt in die Erde, in das Gemüse und schlussendlich auch auf deinen Teller. Die unterste Schicht wird aus den unterschiedlichen Ästen gebildet. Auf diesen folgen dann der Grasschnitt und die Gartenabfälle. Die nächste Lage wird aus ungefähr 10 cm Kompost gebildet. Darauf wird noch eine ausreichende Schicht Laub gegeben. Die letzte Schicht bildet eine torffreie, am besten auch biologische, Erde. Die Befüllung des Hochbeetes arbeitet besonders im Winter, weshalb diese ungefähr ein Drittel zusammensackt und im Frühjahr mit frischer Erde aufgefüllt werden muss.

Zum Abschluss gibt’s noch einen Permakultur-Tipp: Bedeckte dein Hochbeet mit Mulch. Einfach nach dem Rasenmähen den Grünschnitt vorsichtig auf dem Hochbeet verteilen, damit die Pflanzen in deinem DIY Hochbeet ungefähr von einer 1 cm dicken Mulchschicht bedeckt sind. Dies dient als natürlicher Dünger für die Pflanzen und schützt die Erde im Sommer vor dem Austrocknen. 

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbauen!


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