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Jetzt schon an den Frühling denken: Gartenplanung für das kommende Jahr

In den letzten Herbstwochen muss ein Garten nicht nur winterfest gemacht werden. Du kannst die Zeit auch nutzen, um schon vorbereitende Arbeiten fürs Frühjahr zu machen. Die Tage im Oktober und November offenbaren dir auch die eine oder andere Stelle im Garten, die einmal umgestaltet werden müsste. Die Gartenplanung im Herbst erspart dir später einige Arbeit.

Es gibt viel zu tun im Herbst, wenn es um das nächste Jahr geht. Nach dem Aufräumen im Garten kannst du sehen, wo es Bepflanzungslücken gibt. Solltest du vorhaben, ein Gartenhaus aufzustellen, dann kannst du im Herbst bereits einen Standort aussuchen und diesen zum Beispiel ebnen oder gar eine Betonplatte gießen.

Grundlagen für einen Pool legen

Wenn du beschlossen hast, im nächsten Sommer im eigenen Pool schwimmen zu wollen, dann kannst du schon im Herbst mit der Planung und den ersten Arbeiten beginnen. Zunächst wirst du die Größe und die Lage bestimmen. Suche eine schattenfreie Fläche und vermeide einen Standort, der unter einem Baum liegt. Für einen Pool musst du einiges an Erde ausheben, außerdem wirst du wahrscheinlich einige Pflanzen herausnehmen müssen. Meistens bringt ein Pool auch eine Umgestaltung des Gartens mit sich, weil sich die Optik doch sehr verändert.  

Einige Erdarbeiten können bereits im Herbst durchgeführt werden. Damit sparst du dir eine Wartezeit im Frühling, falls die Forstperiode länger anhalten sollte. Wenn du das Loch für den Pool bereits im Spätherbst ausbaggern lässt, kannst du im April das

Schwimmbecken einbauen. Auch die notwendigen Anschlüsse sowie die Zu- und Ableitung für das Wasser gehören zur Gartenplanung im Herbst. Für die Pumpe und die Filter kannst du schon eine Unterbringungsmöglichkeit bauen.

Zur Gartenplanung im Herbst gehört übrigens auch, für einen Pool eine eventuell notwendige Baugenehmigung einzuholen. 

Diese ist in den meisten Ländern ab 100 Kubikmeter notwendig, in einigen aber ab 50 Kubikmeter. Die meisten handelsüblichen Polyesterpools liegen bei 48 Kubikmeter. Informieren dich bei deinem örtlichen Bauamt und frage, welche Unterlagen benötigt werden, bevor du mit den Arbeiten beginnst.

Unser Tipp: Durch die Baggerarbeiten im Herbst werden sicher einige Teile des Gartens in Mitleidenschaft gezogen. Nach Beendigung kannst du diese Bereiche neu gestalten, mit neuer Erde auffüllen oder bereits winterfeste Zwiebeln einsäen. Du kannst sogar schon Grassamen aussäen, die dann im Frühling schneller wachsen.

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Mauern errichten, Terrasse für Blumen bauen

Bevor der Winter kommt, solltest du als Teil der Gartenplanung im Herbst überlegen, wo du vielleicht die Strukturen verändern willst oder welche Bauarbeiten du im Sommer nicht erledigen möchtest. Damit du im Frühling keine Zeit verlierst und gleich mit der Bepflanzung beginnen kannst, erledige die schweren Arbeiten besser im Herbst. 

Wenn du ein paar schöne Natursteine hast, dann kannst du daraus eine kleine mehrstufige Terrasse bauen. Auf dieser kannst du dann unterschiedliche Pflanzen und Kräuter wachsen lassen. Diese Terrassen geben dem Garten mehr Höhe und sind ein schöner Blickfang. Sie machen sich gut in der Ecke oder am Rand. 

Wenn der Komposter im Garten doch nicht so schön aussieht wie gedacht, kannst du ihn hinter einer kleinen Mauer verbergen, die dann mit Efeu bepflanzt werden kann. Im Herbst mauern ist kein Problem, solange es keinen Frost gibt.

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Blumenzwiebeln und Immergrün einsetzen

Es ist ein Irrglaube, dass Blumen nur im Frühling gepflanzt werden können. Viele Blumenzwiebeln überwintern wunderbar in der Erde. Du kannst den Herbst also nutzen, um dir Gedanken für die Gartengestaltung im nächsten Jahr zu machen. Wo möchtest du welche Akzente setzen? Welche Pflanzen sollen neu hinzukommen? Wo möchtest du in den Wintermonaten ein wenig grün im Garten haben?

Diese Pflanzen kannst du vor dem Winter einsetzen:

  • Narzissen

  • Krokusse

  • Traubenhyazinthe

  • Tulpen

  • Allium

  • Schachblume

  • Blauglöckchen

  • Hundsveilchen

  • Schneehyazinthe

  • Osterglocken

  • Schneeglöckchen

  • Rosenstöcke

Auch Stiefmütterchen werden im Herbst eingesetzt, du solltest sie aber mit einer Mulchschicht bedecken, um sie vor zu großen Frost zu schützen.  Du kannst diese Frühblüher noch bis in den November einsetzen, solltest die Arbeiten aber auf jeden Fall vor den ersten Frostnächten erledigt haben.

Grüne Akzente setzen

Die meisten Gärten sehen im Herbst eher traurig aus. Die Hecken, Büsche und Bäume haben die Blätter fallen lassen, statt Blumen sind nur ein paar vertrocknete Stängel sichtbar. Dennoch musst du nicht auf Farbtupfer verzichten. Die Lösung sind immergrüne Pflanzen und Bäume. 

Besonders beliebt sind dabei natürlich Nadelbäume: Tannen und Fichten stehen an oberster Stelle. Du kannst nach den Weihnachtstagen auch den Weihnachtsbaum einpflanzen, achte aber darauf, dass er genügend Wurzeln hat und das Loch tief genug ausgegraben ist. 

Manche Sträucher und Büsche sind ebenfalls dazu geeignet, die Blätter und Nadeln über den Winter zu behalten. Du kannst sie im Herbst in Töpfe oder Kübel pflanzen und entsprechend deiner Gartenplanung individuell platzieren. 

Diese immergrüne Pflanzen sind besonders beliebt:

  • Efeu 

  • Knöterich 

  • Winterjasmin

  • Geißblatt 

  • Kriechspindel

  • Bambus 

  • Kirschlorbeer

  • Thuja

  • Zypresse

  • Wacholder

Gras im Herbst säen

Wenn du größere Rasenflächen hast oder anlegen willst, gehört zur Gartenplanung im Herbst das rechtzeitige Aussäen. Wenn Rasen noch vor dem Winter ausgesät wird, hat das mehrere Vorteile. Durch den noch warmen und feuchten Boden können die Samen bereits beginnen, Wurzeln zu bilden und diese im Boden verankern. Mit dem ersten Frost gehen sie in einen Winterschlaf, und im Frühjahr kann das Gras direkt anfangen, wieder zu sprießen – so hast du früher Freude an einem schönen Rasen. 

Außerdem gibt es im Herbst mehr Regen und der junge Rasen bekommt ausreichend Feuchtigkeit. Wenn im Sommer Teile des Rasens beschädigt wurden, kannst du sie ebenfalls im Herbst nachsäen. 

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Pflanzen und Büsche zurückschneiden

Wenn du Beerensträucher wie Himbeere oder Johannisbeere im Garten hast, sollten diese vor dem Winter zurückgeschnitten werden. So können sie im Frühjahr aus voller Kraft austreiben. Richte deine Gartenplanung im Herbst so ein, dass du sie vor dem Frost zurückschneiden kannst – so bleibt genügend Zeit zur Heilung der Schnittwunde. Auch Hecken sollten im Herbst geschnitten werden, bevor die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt gehen. Am besten überlege, wie weit du die Hecken im nächsten Jahr rauswachsen lassen möchtest und schneide sie entsprechend zurecht.

Bei Stauden wie Pfingstrosen musst du nicht unbedingt Hand anlegen. Sie überwintern auch so, das Laub kann die Wurzeln schützen. Wenn du aber vorhast, im Rahmen der Gartenplanung im Herbst neue Stauden für das nächste Jahr zu pflanzen, kannst du diese schneiden, wenn sie bereits abgeblüht sind. 


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